von MfK Frankfurt | Apr. 9, 2020 | Leben & Lernen X.0
Begleitend zu unserer aktuellen Ausstellung „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“ stellt unsere Museumsbibliothek an dieser Stelle regelmäßig Titel zum Thema Digitalisierung vor, mit denen wir die Ausstellung literarisch begleiten. Auch wenn Ihr uns im Moment nicht besuchen könnt, hoffen wir Euch einen kleinen Vorgeschmack auf die vielfältigen Aspekte der Ausstellung geben zu können. Nach “Die Liebe zur Literatur in Zeiten von Corona” (Teil I) stellen Euch in Teil II drei Titel vor mit dem heutigen Schwerpunkt: Soziale Medien, Hashtags und Emojis.
Aufmerksamkeit als Darbringung im sozialen Netz
Die Dissertation „Die soziale Logik des Likes. Eine Twitter-Ethnografie“ von Johannes Paßmann, ist eine ethnografische Untersuchung der sozialen Medien des Twitterns und ihrer Auswirkungen mit dem Ziel, die Kultur der 2010er Jahre zu protokollieren. Die Studie untersucht den Prozess des User-Werdens und Follower-Seins und insbesondere die Funktion von Likes und Retweets als Währung und somit als Transaktionsprozesse der sozialen Plattformen. Mit dem Begriff des „Likes“ als „Gabe“ wird dieser spezifische Aspekt der Digitalisierung in einen kulturanthropologischen Zusammenhang mit anderen Medien der Menschheitsgeschichte gebracht, die im Fokus von Anerkennung, Bedeutung und Verbindung stehen und die Aufgabe haben, soziales Leben zu organisieren.
Paßmann, Johannes: Die soziale Logik des Likes. Eine Twitter Ethnografie. Frankfurt : Campus Verlag, ISBN: 978-3-593-50910-5
Der Siegeszug des Schlagworts
Mit einem weiteren Phänomen, das seit den 2010er Jahren als ein Medium der Digitalisierung Karriere machte, beschäftigt sich das Buch „Das Diktat des #hashtags. Über ein Prinzip der Debattenbildung.“ von Andreas Bernard. Wie wurde das Zeichen # zum Prinzip eines kollektiven Schlagwortes und wie wirkt sich diese Entwicklung problematisch auf aktuelle Debattenbildungen aus? Gerade anhand der Selbstverständlichkeit unserer heutigen Nutzung von Hashtags als Etikett um Aussagen sichtbar zu machen, verweist der Autor auf die Risiken dieses modernen Strukturierungsprinzips öffentlicher Diskussionskultur.
Bernard, Andreas: Das Diktat des Hashtags. Über ein Prinzip der aktuellen Debattenbildung. Frankfurt : Fischer Verlag, ISBN: 978-3-596-70381-4
Von einer ganz spezifischen Form der Kommunikation, die mit der digitalen Entwicklung einherging, handelt das Lexikon „How to speak Emoji. Der Sprachführer.“ von Fred Benenson, der mit der Übersetzung von Moby Dick in Emojis (Emoji Dick) bekannt wurde. Dass man Emojis nicht zu ernst nehmen sollte und letztlich der Spaß an ihnen zählt, wie der Autor in der Einleitung schreibt, spiegelt das Buch in einer witzigen Darstellung etlicher gebräuchlicher Emojis, und macht nicht den Versuch, eine ernsthafte Anleitung zum lexikalischen Gebrauch zu sein. Vielmehr hält es faszinierend fest, in welch fantasievollen Emoji-Kombinationen Menschen ihre Empfindungen, Beleidigungen, Redewendungen, berühmte Zitate und ganze Geschichten ausdrücken. Und hält einige Überraschungen parat wenn man sich sonst nur im smiley-face-Bereich rumtreibt: der Drache ist empfindsamer als sein Ruf und der Teufel kann sowohl für einen Kater als auch für Akne stehen. Und welches Emoji „völlige moralische Desintegration“ ausdrückt, weiß man nun auch, falls man es irgendwann mal braucht.
Benenson, Fred: How to speak Emoji. Kempen : moses Verlag, ISBN: 978-3-89777-902-0
Mehr zu unseren Beständen im Online-Katalog
Für mehr Literatur zu Themen der aktuellen Ausstellung könnt Ihr unter dem Stichwort „Leben & Lernen“ im Online-Katalog stöbern.
Wir hoffen, Euch bald wieder im Museum und in der Bibliothek zu sehen. Bleibt gesund!
Autorin: Sandy Lang, 9. April 2020
von MfK Frankfurt | Apr. 8, 2020 | Ausstellungen
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Neuen und dem Alten Lernen? Oder: Welche Rohstoffe werden eigentlich für ein Smartphone benötigt und wo kommen sie her? Und daran schließt sich dann gleich eine weitere Frage an: Gibt es eine Alternative dazu? Doch, die gibt es, und wir müssen uns dafür noch nicht einmal weit von Frankfurt entfernen. Um diese und andere Themen ging es in den letzten Abendveranstaltungen, die im Museum für Kommunikation Frankfurt stattgefunden haben, bevor das Museum vorübergehend seine Türen schließen musste.
Wir erinnern uns: Das Museum war noch bis vor Kurzem ein überaus beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort. Wenn um 18 Uhr die letzten Ausstellungsbesucher*innen verschwunden waren, stand schon die nächste Gruppe von Gästen vor der Tür. Die Zauberformel für einen großen Zuspruch – aktuelle und heikle Themen mit guten Redner*innen – hat bei diesen externen Events mehr als gut funktioniert.
Das neue Lernen heißt Verstehen
Was man sich genau unter dem Begriff „das Neue Lernen“ vorstellen soll? Darüber und über sein neues Buch mit dem Titel „Das neue Lernen heißt Verstehen“ hat der Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck mit 3sat-Moderator Gert Scobel im Kommunikationsmuseum diskutiert. Beck erklärte, warum es fundamental ist, Zusammenhänge herzustellen und welche Rolle der sogenannte „Klick“ dabei spielt.
Bei der von der Redneragentur PODIUM organisierten Veranstaltung gab es für Langeweile keinen Platz, stattdessen wurde hier überzeugend und lehrreich für das „alte Lernen“ (das Büffeln) wie auch für das „neue Lernen“ plädiert.
Den Videorückblick zum Event im
Museum für Kommunikation Frankfurt
findet Ihr hier auf Facebook.
Smartphones ohne Schattenseite?
Sofortiges Verstehen und genügend „Klicks“ gab es eine Woche später auch bei der anregenden Debatte zum Thema „Smartphones ohne Schattenseite?“. In dieser Folge der Debattenreihe Forum Entwicklung, die von der GIZ, der Frankfurter Rundschau und hr-Info organisiert wurde, stand die Herstellung unseres Lieblingsspielzeugs im Fokus. Wer sich bis dahin nur Sorgen über die negativen Auswirkungen von Smartphones auf die eigene Gesundheit gemacht hatte, bei dem wurden gleich noch Zweifel anderer Art gesät.
Die Fakten über die Herstellung unserer Smartphones sind bitter: Für ein 80 Gramm leichtes Handy sind rund 60 Rohstoffe nötig, unter anderen Kobalt, Kupfer und Gold, die zumeist in Konfliktregionen unter (Überraschung!) menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen abgebaut werden.
Besonders sympathisch an dieser Diskussion war, dass sie nicht nur Kritik übte, sondern auch Lösungen zur Hand hatte. Wie etwa die „Recycling Kiste“ für alte Smartphones, die das Publikum im Laufe des Abends mit über 100 Geräten füllte. Ein absolutes Highlight war der Auftritt von Carsten Waldeck, einem deutschen Hersteller von fairen Smartphones, der mit seinem Familienunternehmen „Shift“ sofort zum Publikumsliebling wurde. Ist ja auch leicht nachzuvollziehen: Die von „Shift“ modular designten, „alternativen“ Smartphones sind langlebig, ihre Bauteile lassen sich leicht austauschen oder reparieren, und die Aktualisierung der Software wird garantiert.
Waldeck erzählte amüsiert, ein chinesischer Hersteller habe sein Modell bereits kopiert. Aber deshalb ein Patent beantragen? Nichts für ihn, – schließlich könne man mit diesem Gerät viel Gutes tun, weshalb es laut Waldeck keinen Sinn mache, die Produktion zu beschränken. Applaus.
Bis die Räumlichkeiten des Museum wieder für tolle Veranstaltungen gemietet werden können, müssen wir uns allerdings einen anderen, privaten Ort für unsere Treffen suchen, neue Rituale entdecken oder uns erlauben, über das nur vor Kurzem Erlebte nostalgisch nachzudenken. Der Treffpunkt kann vermisst werden, darf dennoch nicht vergessen werden.
Text: Jana Sunderman, 8. April 2020
von MfK Frankfurt | Apr. 7, 2020 | Museum
Die Requisiten sind oft einfach und alltäglich. Die Wirkung groß und effektvoll. So finden sich in den vergangenen Wochen in den sozialen Medien eine ganze Reihe von Bildern, die in der häuslichen Quarantäne entstanden sind und auf denen Kunstwerke nachgestellt wurden. Oft werden Props aus der Quarantäne, also etwa Klopapier, dabei als Requisite verwendet. Während die Museen geschlossen haben, öffnen die Kunst-Begeisterten ihre Wohnzimmer und Küchen und lassen diese zu einem kreativen Ort werden. Auf dem Instagram-Account von Tussen Kunst & Quarantaine (zwischen Kunst und Quarantäne) sind viele dieser Bilder versammelt
Zum #DepotDienstag greifen die Kolleg*innen aus der Sammlung dieses Internet-Phänomen auf und zeigen sich ebenfalls erfinderisch. Solange auch das Museumsdepot für öffentliche Führungen geschlossen bleibt und die Kunstsammlung nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, geben wir auf diesem Wege kleine Einblicke. Wir haben drei Motive aus unserer Kunstsammlung nachgestellt.
Hier stellen wir das Gemälde “Geldbriefträger” des Malers Herrmann Franz Leonhard Karow (1840 – 1899) nach. Entstanden ist es 1895 in Königsberg/Ostpreußen und zeigt eine Szene, bei der eine junge Frau den Briefträger der Kaiserlichen Reichspost an der geöffneten Tür trifft und er ihr einen Brief überreicht. In der Umsetzung haben wir ein paar Änderungen eingebaut, beispielsweise trägt der Postmann eine andere Uniform. Erkennt Ihr den Unterschied?
Auf diesem Bild wird „La Lettera“ von Wainer Vaccari inszeniert. Der 1949 in Modena geborene Wainer Vaccari begann als Autodidakt mit der Malerei, die von Picabia und Marcel Duchamp angeregt wurde. 1975 veränderte sich seine Malerei zum Figurativen, angeregt durch die Arbeiten der „Neuen Sachlichkeit“ und der „Pittura Metafisica“. Aber auch in der Bildwelt des Surrealismus fand er Anregungsmaterial für seine eigene Bildsprache.
Hier wird das Gemälde “Die frohe Nachricht” von Josef Rudolf Witzel (1867 – 1924) nachgestellt. Der in Frankfurt geborene Witzel war Schüler am Städelschen Kunstinstitut bei Eduard von Steinle und Kaspar Ritter. Ab 1890 war er als Maler, Zeichner und Grafiker in München tätig. Witzel entwickelte sich zu einem der bekanntesten Vertreter des deutschen Jugendstils. Bekannt ist vor allem sein Plakat für die Münchner Illustrierte Wochenschrift „Jugend“, die der ganzen Stilrichtung ihren Namen gab. Er fertigte auch zahlreiche Plakate für “Deutsche Kunst und Dekoration”.
Woher kommt das Phänomen Kunst-Selfies?
Die Idee, Kunstwerke selbst nachzustellen, ist nicht neu. Ab dem späten 18. Jahrhundert entwickelte sich unter dem Titel „Tableau vivant“ (lebendes Bild) ein Spiel als Zeitvertrieb. Dabei wurden prominente Gemälde oder Statuen nachgestellt. Und auch schon vor der Corona-Pandemie haben weltweit Kunst-Begeisterte ihre Lieblingsbilder selbst inszeniert. In der häuslichen Quarantäne tauchen als Requisite jedoch besonders oft Klopapier, Mehl oder Nudeln auf. Einen Überblick über die Entstehung und Ausprägung dieses Phänomens in der gegenwärtigen Kunstrezeption haben unserer Kolleg*innen von mus.er.me.ku auf ihrem Blog zusammengetragen.
Kunstsammlung der Museumsstiftung für Post- und Telekommunikation
Die Kunstsammlung geht auf das Reichspostmuseum zurück, das die postgeschichtliche Sammlung durch Gemälde, Grafiken und andere bildliche Darstellungen ergänzte. Heute umfasst die Kunstsammlung 300 Gemälde vom 17. Jahrhundert bis hin zu aktuellen Positionen der Gegenwartskunst sowie 50 Skulpturen, Objekte und Multiples. 5.000 Plakate dokumentieren die gesamte Plakatwerbung der Post und ihrer Nachfolger. Auf 30.000 grafischen Blättern finden sich Illustrationen aus der Post- und Telekommunikationsgeschichte sowie künstlerische Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts zum Thema Kommunikation.
Online-Datenbank Link: http://emp-web-09.zetcom.ch/eMP/eMuseumPlus Idee und Umsetzung: Julia Hammerschmied, Matthias Lieb und Anne-Marie Bernhard Text: Anne-Marie Bernhard
von Regina Hock | Apr. 6, 2020 | Newsletter & Tipps
Auch das Museumsteam tummelt sich derzeit auf verschiedenen Websites, entdeckt “Unentdecktes” im Netz und gibt Tipps, wie wir unseren Horizont in #stayathome-Zeiten erweitern können. Einige Ratschläge sind aus unserem Leben & Lernen X.0-Newsletter entnommen, der Euch regelmäßig über die neuesten Entwicklungen im Projekt informiert. Klickt mal über Euren digitalen Tellerrand hinaus!
Regina Hock ist Pressereferentin am Museum für Kommunikation Frankfurt. Hier ist ihre Empfehlung für #stayathome:
Einige Internetphänomene, die ich jetzt zu Corona-Zeiten beobachte, lassen mich wahrlich staunen: Habt Ihr z.B. schon diese wundersamen Tarntechniken entdeckt, die Eltern entwickelt haben, denen zu Hause mit den Kindern die Decke auf den Kopf fällt? Vielleicht haben sie dabei auch einfach die fünf Lektionen von Hito Steyerl beherzigt, die ich Euch hier vorstellen möchte.
Wie wäre es eigentlich in unserer digitalen Welt einfach zu verschwinden? Keine digitalen Spuren zu hinterlassen und einfach unsichtbar zu werden? Eine mögliche Methode (aufgepasst Augenzwinkern!): Wir schrumpfen auf die Größe eines Pixels und entschlüpfen dadurch der allgegenwärtigen Überwachung. Oder aber wir tragen Tarnfarbe auf und legen der Bilderkennung im öffentlichen Raum das Handwerk. Verschwinden leichtgemacht, das erklärt Hito Steyerl in ihrem Werk HOW NOT TO BE SEEN: A F**king Didactic Educational .MOV File von 2013.
WIE MAN NICHT GESEHEN WIRD
Hito Steyer stellt fünf (zum Teil schreiend komische) Lektionen vor, um der digitalen Erfassung zu entkommen:
- Lesson I: How to make something visible for a camera.
- Lesson II: How not to be visible in plain sight.
- Lesson III: How to become invisible by becoming a picture.
- Lesson IV: How to become invisible by disappearing.
- Lesson V: How to become invisible by merging in a world made of pictures.
SICHTBAR SEIN KANN TÖDLICH SEIN
Mehr Informationen zu Hito Steyerl und ihrem Kunstwerk How Not to Be Seen: A Fucking Didactic Educational .MOV File gibt es bei MoMALearning oder auf der Seite der Tate Modern.
Die Situation, mit der die meisten Menschen konfrontiert sind, ist, dass sie für bestimmte Arten der Überwachung ständig sichtbar sind. Das ist bedauerlich, denke ich. Denn die Menschen möchten vielleicht dieser ständigen Überwachung entgehen. (…)
Die ursprüngliche Idee stammt aus einem Monty Python’s Flying Circus Sketch von 1970. Er heißt auch: “How Not to Be Seen”. Damit ist mein Film eine Art Hommage an diesen Sketch. Ich gebe den Zuschauer*innen eine Art Bedienungsanleitung für das Verschwinden an die Hand.
Hito Steyerl
Quelle: Tate Shots
Hito Steyerl lehrt als Professorin für Experimentalfilm und Video an der Universität der Künste in Berlin. Ihre Arbeiten präsentierte sie auf zahlreichen internationalen Ausstellungen, u.a. bei der documenta und den Skulptur Projekten Münster sowie auf der Biennale in Venedig.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen bereitet gerade eine große Überblicksausstellung von Hito Steyerl vor, die ab Juni auch im Centre Pompidou Paris gezeigt werden soll – sofern die Schau wegen Corona nicht verschoben wird. Bis dahin könnt Ihr einige dieser Tarntechniken vielleicht schonmal selbst testen.
Regina Hock, 6. April 2020
von Tine Nowak | Apr. 5, 2020 | Podcast

Für viele Menschen gilt derzeit: Stay at Home – Bleibt zuhause! Räumliche Distanzierung muss aber nicht soziale Distanzierung bedeuten. Es gibt viele Medienformate, die es uns ermöglichen, uns auszutauschen, voneinander zu Lernen und Geschichten zu erzählen. “Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind” erklärte Angela Merkel in ihrer Fernsehansprache zum Stand der COVID-19-Maßnahmen der Bundesregierung. Mit “Stay at Home-Podcasttipps” stellen wir regelmässig Podcasts zu Themen der Digitalisierung vor.
Künstliche Intelligenz
Bei der Wahl der Themen orientieren wir uns zunächst an den Episoden unseres Erklärpodcasts zum Digitalen Wandel. Der Leben X.0-Podcast ist im Sommer 2019 gestartet und erklärt Schlagwörter der Digitalisierung. Zu dem jeweiligen Themenfeld existieren natürlich viele weitere Podcast-Episoden anderer Podcastproduzent*innen, mit denen man ebenso seinem Horizont erweitern kann. Wir stellen einzelne Episoden zu Künstlicher Intelligenz (KI) vor.
Leben X.0-Erklärpodcast zum digitalen Wandel
Der Leben X.0-Podcast ist Teil unseres Dialogprojekts “Leben & Lernen X.0”, in dem im Dialog mit der Bürgerschaft Fragen zur Zukunft der Bildung, Abeit und Demokratie verhandelt werden. Die Episode fragt: “Was ist Künstliche Intelligenz?” Die Direktorin des Museums für Kommunikation Berlin Anja Schaluschke ist in dieser Episode als Co-Moderatorin dabei. Mit einem Blick in die Wikipedia und mit drei unterschiedlichen Perspektiven auf den Begriff von Thomas Damberger, Chris Boos und Jörn Müller-Quade, diskutieren Anja Schaluschke und ich gemeinsam über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Künstlicher Intelligenz.
radiomono.net RMN055 MS Wissenschaft 2019
Das Wissenschaftjahr 2019 stand unter dem Thema der “Künstlichen Intelligenz”. Wie jedes Jahr ist das Ausstellungsschiff “MS Wissenschaft” – ein schwimmendes Science Center – auf deutschen Flüssen unterwegs gewesen. Martin Rützler, Lars Narber und Nicolaus Wöhrl haben sich in Oberhausen getroffen und sich die Ausstellung an Bord angeschaut und dabei haben sie parallel gepodcastet. Dabei ist ein atmosphärischer Rundgang zu KI für Einsteiger*innen entstanden, mit Hands On-Stationen und im lockeren Gespräch.
Schlaulicht. Der Podcast (nicht nur) für Kinder 066 Künstliche Intelligenz
Schlaulicht ist ein Hörspiel-Podcast für Kinder. Auch wenn im Titel steht, dass nicht nur Kinder adressiert sind, werden hier Themen doch kindgerecht aufgearbeitet. Es gibt immer ein Team von drei Sprechern, zusätzlich steht die fiktive Figur des Roboters Emil van Ram im Zentrum. Entlang der Fragen von Emil werden verschiedene Phänome erklärt. So wird z.B. der Unterschied zwischen starker und schwacher KI erklärt, wobei Emil sogleich bescheinigt wird, eine starke KI zu haben. Einziger Kritikpunkt: Der Podcast startet mit Werbung für ein Serious Game, die man nicht flott überspringen kann, da es hier keine Kapitelmarken gibt.
Weitere Podcasts zu Künstlicher Intelligenz:
Zum Füllen Eurer Podcast-Vorräte habe ich bei der Podcast-Suchmaschine FYYD eine Kuration erstellt und zudem hier eine Linkliste mit Episoden zum Thema Künstliche Intelligenz zusammengetragen. Bei Fyyd kann man thematisch nach weiteren Podcasts suchen, wer genau schaut, findet dort eine detaillierte Suchfunktion, die man nach Sprache, Episodenlänge und Erscheinugszeitraum verfeinern kann.

Autorin: Tine Nowak
5. April 2020
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