von MfK Frankfurt | Apr. 21, 2020 | Museum
Auch wenn derzeit nicht absehbar ist, wann das Depot wieder für Besucher*innen geöffnet sein wird und wir wieder Führungen anbieten können, ist es diese Woche Zeit für einen kleinen Frühjahrsputz. Mit dem nötigen Abstand zwischen den Kolleg*innen widmen wir uns den Fahrzeugen und befreien diese vom leider immer fallenden Staub. Immerhin warten rund 175 Kutschen, Schlitten, Busse, Lastkraftwagen, Transporter, Personenwagen, Roller und Motorräder der Post, des Fernmeldedienstes oder der Rundfunk- und Fernsehübertragung darauf, aus dem Winterschlaf erweckt zu werden. Bei der Menge an Sammlungsstücken fällt es den Restauratorinnen und ihren Helfer*innenn nicht schwer, sich in der Halle zu verteilen.
Die Post ist seit jeher eng mit dem Verkehrs- und Transportwesen verknüpft, denn ohne Transportmittel keine Postbeförderung. Die Sammlung von Verkehrsmitteln ist daher auch eine der ältesten Teilsammlungen der Stiftung. Sie umfasst zahlreiche Originalfahrzeuge mit ihrem Zubehör, ergänzt durch extra gefertigte, detaillierte Modelle.
Zu den ältesten Fahrzeugen zählt ein so genannter Räderschlitten aus dem Jahre 1890. Hier konnten bei einsetzendem Schneefall die Räder abgenommen werden – die Postkutsche wurde in weniger als zehn Minuten zum Postschlitten. Die bis in das Jahr 1924 zurückreichende Sammlung an Elektrofahrzeugen der Post wird durch die neuesten Zugänge ergänzt: Zwei Streestscooter (Prototyp und Vorserienfahrzeug) wurden im Jahr 2018 für unsere Ausstellung zur Geschichte der Elektromobilität gestiftet. Natürlich sind auch die gelben Postbusse vertreten, einer sogar im regelmäßigen Einsatz. Denn neben der Beförderung von Brief-und Paketsendungen war die Personenbeförderung früher eine der wesentlichen Aufgaben der Post. Dies galt vor Erfindung der Eisenbahn für die Postkutschen wie auch später im Regionalverkehr für die Kraftpostbusse. Für den schnellen Transport von Sendungen und Telegrammen wurde auch gern auf zweirädrige Gefährte zurückgegriffen. Dazu zählen etwa Roller und Motorräder, aber auch Fahrräder in den verschiedensten Ausführungen.
Aber nicht nur bei der Brief- und Paketbeförderung musste die Post mobil sein: Rund 20 Fahrzeuge gehörten zur so genannten “Grauen Post”, dem Fernmeldedienst. Sie kamen bei Bau und Unterhalt der Leitungen und Fernmeldeanlagen zum Einsatz. Ein besonderes Kapitel ist der Fernmeldenotdient: Fahrbare Richtfunkmasten und Vermittlungsstellen sollten im Kriegs- und Katastrophenfall die Infrastruktur aufrechterhalten. Nach der Wiedervereinigung kamen die Fahrzeuge des Fernmeldenotdienstes auch zur Deckung des Kommunikationsbedarfs zwischen Ost und West, zum Einsatz und halfen, die Lücken im Kommunikationsnetz der ehemaligen DDR so lange provisorisch zu schließen, bis eine neue Infrastruktur aufgebaut war. Viele Fahrzeuge des Notdienstes in unserer Sammlung haben ganz niedrige Kilometerstände und legten innerhalb von Jahrzehnten nur wenige Tausend Kilometer zurück. Heute kommen die Fahrzeuge des Disaster Recovery Management der privatisierten Telekom neben Katastrophenfällen vor allem dann zum Einsatz, wenn im Rahmen von Großveranstaltungen ein erhöhter Bedarf an Kommunikationsverbindungen besteht.
Rund zehn Übertragungs- und Reportagewagen für Rundfunk und Fernsehen runden die Sammlung ab. Die Mehrzahl von ihnen gehörte zur so genannten „Blauen Post“ der ehemaligen DDR, wo die Post anders als in Westdeutschland auch die Technik in den Rundfunk- und Fernsehstudios bereitstellte und betrieb. Das älteste Fahrzeug stammt aus dem Jahre 1954, der neuste von 1994. Hier ist auch das zweitschwerste Exponat der Sammlung zu finden, ein DDR-Fernsehübertragungswagen auf Basis eines Mercedes Typ 2224 mit knapp 10 Meter Länge und 9 Tonnen Gewicht, ausgestattet mit westdeutscher Fernsehtechnik von Bosch. Die rollenden Studios sorgten dafür, dass Außenaufnahmen von besonders spannenden Orten live ins Wohnzimmer übertragen werden konnten.
Unter guten Depotbedingungen befinden sich all diese Fahrzeuge in der Sammlung in Heusenstamm. Dort werden sie konservatorisch betreut, um sie auch für nachfolgende Generationen zu bewahren. Bevor die Fahrzeuge ins Depot wandern, werden sie überholt und für eine längere Lagerung vorbereitet: Dazu zählt unter anderem das Ablassen der Flüssigkeiten (Öl, Treibstoff, Kühlflüssigkeit, Waschwasser etc.) und der Ausbau der Batterien. Geschlossene Depoträume sorgen dann für ein konstantes und für die Fahrzeuge günstiges Raumlklima. So sind die Objekte vor Korrosion geschützt. Auch Luftschadstoffe, Schädlinge und Pollen können so weit wie möglich abgehalten werden. Der anfallende Staub ist entsprechend gering und eine Reinigung wie diese ist daher nur im Abstand von einigen Jahren nötig.
Schon wegen ihrer Größe kann nur ein kleiner Teil dieser Fahrzeuge in den Dauerausstellungen der Museen für Kommunikation gezeigt werden. Daher bieten wir regelmäßig (derzeit leider ausgesetzte) Führungen an, bei denen fachkundige Kolleg*innen auch diesen Teil der Sammlung zugänglich machen. Unabhängig von der derzeitigen Schließung der Museen und Depots können viele der Fahrzeuge in unserer digitalen Datenbank angesehen und bewundert werden.
Tina Kubot/ Matthias Lieb, 21. April 2020
von MfK Frankfurt | Apr. 9, 2020 | Leben & Lernen X.0
Begleitend zu unserer aktuellen Ausstellung „#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung“ stellt unsere Museumsbibliothek an dieser Stelle regelmäßig Titel zum Thema Digitalisierung vor, mit denen wir die Ausstellung literarisch begleiten. Auch wenn Ihr uns im Moment nicht besuchen könnt, hoffen wir Euch einen kleinen Vorgeschmack auf die vielfältigen Aspekte der Ausstellung geben zu können. Nach “Die Liebe zur Literatur in Zeiten von Corona” (Teil I) stellen Euch in Teil II drei Titel vor mit dem heutigen Schwerpunkt: Soziale Medien, Hashtags und Emojis.
Aufmerksamkeit als Darbringung im sozialen Netz
Die Dissertation „Die soziale Logik des Likes. Eine Twitter-Ethnografie“ von Johannes Paßmann, ist eine ethnografische Untersuchung der sozialen Medien des Twitterns und ihrer Auswirkungen mit dem Ziel, die Kultur der 2010er Jahre zu protokollieren. Die Studie untersucht den Prozess des User-Werdens und Follower-Seins und insbesondere die Funktion von Likes und Retweets als Währung und somit als Transaktionsprozesse der sozialen Plattformen. Mit dem Begriff des „Likes“ als „Gabe“ wird dieser spezifische Aspekt der Digitalisierung in einen kulturanthropologischen Zusammenhang mit anderen Medien der Menschheitsgeschichte gebracht, die im Fokus von Anerkennung, Bedeutung und Verbindung stehen und die Aufgabe haben, soziales Leben zu organisieren.
Paßmann, Johannes: Die soziale Logik des Likes. Eine Twitter Ethnografie. Frankfurt : Campus Verlag, ISBN: 978-3-593-50910-5
Der Siegeszug des Schlagworts
Mit einem weiteren Phänomen, das seit den 2010er Jahren als ein Medium der Digitalisierung Karriere machte, beschäftigt sich das Buch „Das Diktat des #hashtags. Über ein Prinzip der Debattenbildung.“ von Andreas Bernard. Wie wurde das Zeichen # zum Prinzip eines kollektiven Schlagwortes und wie wirkt sich diese Entwicklung problematisch auf aktuelle Debattenbildungen aus? Gerade anhand der Selbstverständlichkeit unserer heutigen Nutzung von Hashtags als Etikett um Aussagen sichtbar zu machen, verweist der Autor auf die Risiken dieses modernen Strukturierungsprinzips öffentlicher Diskussionskultur.
Bernard, Andreas: Das Diktat des Hashtags. Über ein Prinzip der aktuellen Debattenbildung. Frankfurt : Fischer Verlag, ISBN: 978-3-596-70381-4
Von einer ganz spezifischen Form der Kommunikation, die mit der digitalen Entwicklung einherging, handelt das Lexikon „How to speak Emoji. Der Sprachführer.“ von Fred Benenson, der mit der Übersetzung von Moby Dick in Emojis (Emoji Dick) bekannt wurde. Dass man Emojis nicht zu ernst nehmen sollte und letztlich der Spaß an ihnen zählt, wie der Autor in der Einleitung schreibt, spiegelt das Buch in einer witzigen Darstellung etlicher gebräuchlicher Emojis, und macht nicht den Versuch, eine ernsthafte Anleitung zum lexikalischen Gebrauch zu sein. Vielmehr hält es faszinierend fest, in welch fantasievollen Emoji-Kombinationen Menschen ihre Empfindungen, Beleidigungen, Redewendungen, berühmte Zitate und ganze Geschichten ausdrücken. Und hält einige Überraschungen parat wenn man sich sonst nur im smiley-face-Bereich rumtreibt: der Drache ist empfindsamer als sein Ruf und der Teufel kann sowohl für einen Kater als auch für Akne stehen. Und welches Emoji „völlige moralische Desintegration“ ausdrückt, weiß man nun auch, falls man es irgendwann mal braucht.
Benenson, Fred: How to speak Emoji. Kempen : moses Verlag, ISBN: 978-3-89777-902-0
Mehr zu unseren Beständen im Online-Katalog
Für mehr Literatur zu Themen der aktuellen Ausstellung könnt Ihr unter dem Stichwort „Leben & Lernen“ im Online-Katalog stöbern.
Wir hoffen, Euch bald wieder im Museum und in der Bibliothek zu sehen. Bleibt gesund!
Autorin: Sandy Lang, 9. April 2020
von Tine Nowak | März 26, 2020 | Leben & Lernen X.0

Die Ausstellungen der Museumsstiftung werden von Webseiten begleitet – sogenannte Expotizern. Als die #neuland-Ausstellung aufgrund der Schliessung des Museums vom14. März bis 12. Mai nicht physisch betreten werden konnte, war der Expotizer als digitale Repräsentation der einzige Ort, der einen Zugang zu den Ausstellungsthemen für Besucher*innen ermöglichte.
Jeder der Expotizer der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ist nach den jeweiligen Bedürfnis der Ausstellung konzipiert. Sie können wie eigene Online-Ausstellungen angelegt sein, zusätzliche Medieninhalte beinhalten oder die Thematik der Ausstellung in anderer interaktiver Form aufgreifen. Die Expotizer sind zudem für Computer, Tablets und Smartphones optimiert. Die #Neuland-Ausstellung stellt in fünf Themenbereichen Fragen, wie wir als Einzelpersonen, aber auch als Gesellschaft den digitalen Wandel in unserem Alltag erleben. Zusätzlich wurde im Mai 2020 – als das Museum wieder öffnete – die Ausstellung um eine Corona-Spur ergänzt, die auch digital im Expotizer abgebildet wird.
Diesen Themen folgt auch der Expotizer:
- Ich bin, was ich bin? Identität im Internet
- Noch mehr Gerede! Die Kommunikationsflut
- Unter Druck? Selbstoptimierung als Lebensstil
- Vertrau mir … – Beziehung online
- Wissen für alle?
- Corona-Spur
Glossar
Den Themen folgt ein Glossar. Dieses Glossar findet sich ebenfalls im Ausstellungsraum. Fremdworte in den Ausstellungstexten sind wie Links unterstrichen. In der Nähe finden sich runde Glossartafeln, welche die Begriffe erläutern. Das Prinzip des Hypertexts aus verlinkten Texten prägt auch den Expotizer. Auch die Fremdworte hier sind mit Glossartexten durch eine interne Verlinkung verbunden. Der Bereich des Glossars ist nicht statisch und wird während der Ausstellungszeit weiter wachsen.
Themen- und Ausstellunggseite
Neben der Themenseite mit dem Glossar gibt es eine zweite Seite mit Infos zur Ausstellung. Hier ist das Ausstellungsvideo der Sneak Preview hinterlegt, aber auch eine Bildergalerie mit Ausstellungsansichten. Ein Termin-Bereich verweist zum Kalender auf der Museumswebseite mit Veranstaltungen zum Rahmenprogramm. Während der Schliessung des Museums und auch über den Sommer hinweg gab es nur Online-Veranstaltungen. Die “Debatten-Dienstage online” wurden so bspw. als Livestream im Termin-Bereich gesendet. Die Unterseite “Corona-Audiospuren” wurde ebenfalls nachträglich ergänzt. Dort findet sich ein Aufruf, Corona-Geschichten einzusenden. Die Ergebnisse werden in der nächsten Ausstellungsstation ab 28. Oktober im Museum für Kommunikation Nürnberg und auch im Expotizer zu hören sein.
Über die Navigation der Webseite lassen sich all diese einzelnen Punkte direkt ansteuern.

www.ausstellung-neuland.de
Autorin: Tine Nowak
27. März 2020, aktualisiert am 12. Oktober 2020
von Tine Nowak | März 19, 2020 | Museum

Selbst wenn das Museum für Kommunikation Frankfurt geschlossen ist, es gibt zwei Dinge, die stets verfügbar sind: die historische Telefonzelle und die Skulptur des “Pre Bell Man” des Medienkünstlers Nam June Paik. Dieses Angebot wurde von den Flaneuren und Flaneusen des Museumsufers bislang reichlich genutzt. Neben den Telefonschafen im Museumsinneren gehören sie zu den meistfotografierten Motiven, die auf Instagram in Bezug auf das Museum zu finden sind.
Der “Pre Bell Man” ist ein Reiterstandbild. Das Pferd trägt aber keine historische Persönlichkeit, sondern eine roboterhafte Figur, dessen Körper aus Objekten der Technikgeschichte zusammengesetzt ist. Da nicht jede*r die Geschichte zu diesem Kunstwerk kennt, haben wir uns selbst fünf Fragen zum Pre Bell gestellt.
1. Warum hat Nam June Paik in Frankfurt dieses Kunstwerk erschaffen?
Das Museum für Kommunikation Frankfurt beauftragte 1989 den international bekannten Künstler Nam June Paik mit einer Videoskulptur. Diese sollte zur Eröffnung des einstigen “Bundespostmuseums” fertiggestellt werden. Die Figur besteht aus historischen Objekten der Sammlung der Museumsstiftung Post & Telekommunikation.
2. Was ist ein “Pre Bell Man”?
Die Geschichte der Menschheit wird in der westlichen Wissenschaftsgeschichte in verschiedene Entwicklungschritte unterteilt. Der heutige “Homo Sapiens” wird auch als “Cro-Magnon-Mensch” (Cro Magnon Man) bezeichnet. Ein “Pre Bell Man” wäre dann ein Mensch nach der Erfindung des Fernsprechers durch Alexander Graham Bell im Jahr 1876.
3. Was für Bestandteile hat der “Pre Bell Man”?
Der Kopf ist ein Volksempfänger (1930er Jahre), der Rumpf kombiniert ein Radio- und ein Fernsehgerät. Der rechte Arm ist ein Allverstärker und ein Vorschaltwiderstand. Der linke Arm besteht aus einer Test- und Prüfantenne für Richtfunk. Neonröhren lassen die Skulptur bunt leuchten. Das Pferd wurde vermutlich vom Künstler in einem Trödelladen erworben.
4. Warum musste der “Pre Bell Man” restauriert werden?
Die Skulptur stand lange draussen und war der Witterung ausgesetzt. Nach einer Restaurierung in 2006, wurde der “Pre Bell Man” 2012 abgebaut und im Depot eingelagert. In Folge wurde ein Abdruck des Pferde aus Kunststoff nachgegossen. Aus baugleichen Objekten konnte die Technik ersetzt werden. Im Sommer kam der Pre Bell Man zurück vor den Eingang des Museums.
5. Ist die Skulptur vor dem Museum der echte “Pre Bell Man”?
Bei einer Tagung im März 2019 diskutierten Kunstexpert*innen, ob der neue “Pre Bell Man” ein Original oder eine Kopie sei. Der “Pre Bell Man” von 1990 steht im Sammlungsdepot, der von 2019 leuchtet kraftvoll am alten Platz. Am Museum sprechen wir von einer Nachschöpfung, eine Plakette am Sockel gibt über das Kunstwerk Auskunft.
Zur Vertiefung empfehlen wir den Expotizer zum “Der Pre Bell Man von Nam June Paik. Eine Ikone der Medienkunst!”. Expotizer sind Online-Informationsformate, die unsere Ausstellungen inhaltlich begleiten.

Autorin: Tine Nowak
19. März 2020
von Regina Hock | März 19, 2020 | Museum

Es ist eine Ausnahmesituation: Das Museum für Kommunikation ist seit vergangenem Sonntag bis vorerst für Besucher*innen, physisch geschlossen. Führungen und Veranstaltungen vor Ort finden in den kommenden Wochen nicht statt. Die Ansteckungsgefahr ist zu groß und wir übernehmen Verantwortung für unsere Besucher*innen, unsere freien Mitarbeiter*innen und unser Team. Damit es zu Hause nicht langweilig wird, haben wir Angebote für die Couch.
Einladung ins virtuelle Museum
Wir sind auf unseren Social Media Kanälen aktiv und nutzen das Leben & Lernen Blog, um aus dem Homeoffice, in dem wir alle mit digitalen Tools unsere Arbeit organisieren, zu berichten. Wir laden außerdem ins virtuelle Museum ein: mit Expotizern zu unseren Ausstellungen, fortwährend kuratierten Online-Ausstellungen und Online-Sammlungspräsentationen. Das virtuelle Museum existiert seit Langem und wird verstärkt seit 2017 eingerichtet, auch hier mit den Aktivitäten bei Leben X.0 und mit dem Leben X.0-Podcast und diesem Blog, welches wir während der Schließung täglich bespielen werden. Unsere Inhalte teilen wir zudem via Facebook, Instagram, Youtube oder Twitter.
#neuland Online-Termine zum Vormerken
Von dieser Schließung des Museums ist auch die Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung “#neuland: Ich, wir & die Digitalisierung”, eine Gemeinschaftsproduktion des Museumsstiftung Post & Telekommunikation und der Nemetschek Stiftung, betroffen. In den vergangenen zwei Wochen wurde hier im Museum für Kommunikation Frankfurt am Museumsufer mit Hochdruck am Ausstellungsaufbau unserer neuen Ausstellung gearbeitet. Unsere Museumstechniker*innen haben gezimmert und gebohrt, um die Ausstellung für Sie am Mittwoch, 25. März feierlich zu eröffnen. Da die Ausstellungseröffnung nicht wie gewohnt stattfinden kann, laden wir, das Museum für Kommunikation Frankfurt und die Nemetschek Stiftung zur digitalen Sneak Preview ein: am Mittwoch, 25. März 2020, 19 Uhr. Dorthin gelangen Sie über den #neuland-Expotizer sowie über die Facebook-Seite des Museums. Die Kuratorinnen sind online bei Twitter (#neulandAusstellung) sowie Facebook und beantworten Fragen. Im Anschluss werden weitere Seiten im Expotizer freigeschaltet, sodass man sich online mit den Themen der Ausstellung weiter beschäftigen kann.
Debatten-Dienstag online
“Wir müssen reden” heißt es beim Debatten-Dienstag. Es diskutieren Expert*innen gemeinsam mit der regionalen Bürgerschaft zu Themen der digitalen Diskussionskultur. Moderiert wird die Fishbowl-Veranstaltung von Tine Nowak. Dieses Mal ist unser Treffpunkt nicht der Lichthof des Museums für Kommunikation Frankfurt, sondern der digitale Raum. Der Debatten-Dienstag beschäftigt sich mit dem Thema: “Me, myself & I: Wer bin ich online?” Mit externen Gästen diskutieren wir mit Euch online. Hier kann man sich schon den Dienstag, 31. März 2020, 18.30-19.30 Uhr vormerken. Die Veranstaltung wird live über unsere Kanäle gestreamt.
Wir lesen uns hier im Blog und auf unseren Kanalen. Bleibt gesund, seid solidarisch und #flattenthecurve!
Autorin: Regina Hock
19. März 2020
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