Während der Laufzeit unserer Ausstellung BACK TO FUTURE. TECHNIKVISIONEN ZWISCHEN FIKTION UND REALITÄT erzählen unsere Mitarbeiter*innen, welche Gedanken sie sich früher über die Zukunft gemacht haben! Wir werfen damit einen Blick auf die Zukunftsvisionen von gestern.

 

Wie Haben Wir uns die Zukunft vorgestellt

Susanne Uhl – Asisstenz Öffentlichkeitsarbeit

“Ich bin ein typisches Kassettenkind der 80er Jahre und habe u.a. die Science Fiction Hörspielserien ‘Jan Tenner’ und ‘Flash Gordon’ aber auch Klassiker wie Jule Vernes ‘20.000 Meilen unter dem Meer’ geliebt. Daher waren meine Bilder von der Zukunft stark von Maschinen, Robotern, sprechenden Computern und fantastischen Erfindungen wie z.B. dem ‘Flugserum’ und Zeitreisemaschinen durchsetzt. In meiner Vorstellung war die Zukunft ein riesengroßes technisches Wunderland. Allerdings kamen im Zuge des Älterwerdens auch eher düstere Aspekte hinzu: Filme wie Mad Max, Terminator oder Strange Days in Kombination mit ganz realen Ereignissen wie dem Reaktorunglück von Tschernobyl, der Explosion der Challenger und alltägliche Meldungen von Umweltverschmutzung und Arbeitslosigkeit machten teilweise beinahe Angst vor der Zukunft.

Zwanzig Jahre nach dem mit Spannung erwarteten Jahrtausendwechsel bin ich froh, dass sich die Szenarien aus ‘Zurück in die Zukunft II’ im Jahr 2015 nicht bestätigt haben – auch wenn ich es bedauerlich finde, dass es immer noch keine Hoverboards gibt.”

Xenia Gärtner, Praktikantin Bibliothek MfK Frankfurt

“Wenn ich daran zurück denke, wie ich mir als Kind die Zukunft vorgestellt habe, fällt mir sofort der Film ‘Zurück in die Zukunft II’ ein, den ich erstmals etwa 15 Jahre nach der Erscheinung gesehen habe (die Ankunft Marty McFlys im Jahr 2015 rückte bereits näher).
Der zweite Teil der Kult-Trilogie ist geprägt von den Zukunftsvisionen der 1980er Jahre (man denke z.B. an die Mode, die sich die Filmproduzenten für die 2010er Jahre vorgestellt haben) und trotzdem beeinflusste der Film meine damaligen Vorstellungen der Zukunft, etwa durch fliegenden Autos oder Hoverboards.
Heute, im Jahr 2021, finde ich es immer noch sehr spannend, mich mit früheren Vorstellungen von der Zukunft zu beschäftigen- denn einige Visionen der Autoren haben sich ja durchaus bewahrheitet, wie die fortschreitende Digitalisierung mit Videotelefonie und Co.”

Wie Haben Wir uns die Zukunft vorgestellt

Nina Voborsky – Medienpädagogin


Ich bin durch und durch Optimistin aber ich gestehe, ich habe eine Schwäche für dystopische Geschichten. Als Jugendliche war ich fasziniert von den Tagebucheinträgen von D-503 in Samjatins WIR und von Aldous Huxleys Schöner neuer konditionierter Welt, in der Religion, Kunst, Liebe, freies Denken und echte Emotionen nicht mehr vorkommen. Egal ob Orwells Überwachungsstaat oder Atwoods theokratische Diktatur (im Übrigen auch eine echte Serienempfehlung ‘The Handmaid’s Tale’) bieten sie alle auch Rebell*innen und Weltenretter*innen, die nach gesellschaftlichen Gegenentwürfen, Freiheit und Individualität streben. ‘Hurra die Welt geht unter’ ist nicht nur spannender, sondern beinhaltet auch die Frage nach dem und dann…?

In welcher Gesellschaft wollen wir leben und wie können wir diese mitgestalten?

Dystopien fördern mein utopisches Denken…und gegen zu viel düstere Zukunftsvisionen hilft ein Besuch in ‘Quality Land’.”

 

Violetta Wohland – Praktikantin Presse MfK Frankfurt

“Ich erinnere mich aus meiner Kinderzeit nur an wenige meiner konkreten Vorstellungen von neuen technischen Gerätschaften, die es künftig geben sollte – vieles von dem, was noch 10 oder 20 Jahre zuvor als Zukunftsmusik gegolten hatte (Videotelefonie! Internet! Intelligente Kühlschränke!), wurde ja schon während meiner Jugendzeit selbstverständlicher Teil des Alltags.

Vielmehr interessierte ich mich für die gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen, die die technische Innovation bringen würde. Ich erwartete, dass immer mehr physische Arbeiten von Maschinen bzw. Robotern übernommen werden und Herstellungsprozesse technisch optimiert würden und in der Folge die Menschen hier ebenso wie in anderen Teilen der Welt immer weniger und vor allem in weniger prekären Bedingungen arbeiten müssten. Ich malte mir eine Welt aus, in der es gerechter zuginge, in der es mehr Wohlstand und Bequemlichkeit für alle gäbe und in der 40-Stunden-Wochen, Lohnsklaverei und Ausbeutung von Menschen, Tieren und Ressourcen einer mittelalterlich anmutenden Vergangenheit angehörten.

Leider scheint diese Zukunftsvorstellung weiterhin in weiter Ferner zu liegen. Doch wer weiß, was die nächsten Jahrzehnte bringen!”

Alexandra Reimer – Archivarin


„Meine kindliche Vorstellung einer Zukunft wurde sehr durch Film, Fernsehen, Comics, Bücher und Hörspielkassetten der 1980er sowie 1990er geprägt. Insbesondere Filme wie „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, „Zurück in die Zukunft“ oder Serien wie „Star Trek: The Next Generation“ hatten dabei einen entscheidenden Einfluss auf meine Vorstellungskraft. Die menschliche Zivilisation war nicht mehr an die Erde gebunden, sondern hatte den Weltraum längst zu erobern begonnen und pflegte eine Ideologie der Toleranz gegenüber andersartigen Lebensformen. Raumschiffe, Überlichtgeschwindigkeit, künstliche Intelligenz in Form von kommunizierenden Computern, schwebende Fahrzeuge und Roboter, die kaum von Menschen zu unterscheiden waren, spielten dabei natürlich eine Rolle. Holodecks schienen unendliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu bieten und beamen ersetze Langstreckenflüge auf der Erde sowie anderen Planeten. Kommunikation fand über Computern ohne Bildschirm in 3-dimensionaler Form statt und ersetzte Telefon, Telefax sowie Anrufbeantworter. Nicht zu vergessen, in der Zukunft gab es natürlich auch Hoverboards! Diese Zukunftsvorstellungen waren in meiner kindlichen Welt jedoch weit entfernt und wenn ich heute darüber nachdenke, dass Teile davon sich schon realisiert haben, muss ich etwas schmunzeln und werde neugierig, was die Zukunft noch mit sich bringen wird.“

Matthias Lieb – Wissenschaftlicher Volontär MfK Frankfurt

„Meine Vorstellungen von der Zukunft als Kind waren geprägt von Eindrücken aus Filmen und Serien. Häufig wiederkehrende Themen waren dort mobile Kommunikationsmittel, die in jede Hosentasche passen, selbstfahrende Autos oder Computer, die auf große Wissensspeicher zugreifen können. Alles gar nicht so unbekannte Szenarien. Die rasanten und umwälzenden technischen Entwicklungen im realen Leben brachten bald viele Innovationen mit sich, die die Darstellungen im Fernsehen überholten. Die Beschäftigung mit diesen Neuerungen war dann oftmals so spannend, dass für einen Blick in die ferne Zukunft gar keine Zeit blieb.”

Dr. Corinna Engel – Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit

“Meine Vorstellung von der Zukunft war geprägt von der Idee, dass es möglich sein müsse, allen Menschen zu einem friedlichen und selbstbestimmten Leben in Wohlstand zu verhelfen. Dazu waren technische Erfindungen im Einsatz: autonom fahrende Betten, fließbandartige Bürgersteige und Automaten, die an Bäumen hängen und aus Obst auf Knopfdruck ein leckeres Gericht zaubern. Alle diese Geräte kommen in Erich Kästners Buch „Der 35. Mai“ vor. Meine kindlichen Ideen waren immer auch ein Paradies, „Arbeit“ kam darin nicht vor, alle Menschen taten, was ihnen gerade einfiel und Spaß machte. Dazu waren Haushalts- und Fertigungsroboter im Einsatz, wie sie in Star Wars und Star Trek vorkommen. Außerdem erinnere ich mich daran, dass wir bei Rollenspielen aus unserem Kassettenrekorder einen Übersetzer machten. Man musste nur seine Funktionen umkehren, in den Lautsprecher sprechen und mit dem Mikro am Ohr die Nachricht empfangen. Sofort konnte die außerirdische Prinzessin alles verstehen.”

Regina Kölsch – Sekretariat Mfk Frankfurt

“Unendliche Weiten …Für mich sah als Kind die Zukunft ein wenig wie Raumschiff Enterprise aus, das ich so gerne im Fernsehen sah. Als im Freundeskreis der erste CD-Player auftauchte, dachten wir alle “das setzt sich doch nicht durch” – haha, jetzt gehört meine CD-Sammlung schon beinahe ins Museum. So ist es ein Mix: wir schreiben das Jahr 2021, und so viel anders fühlt sich alles nicht an, einerseits, aber andererseits gibt es da die ständige Erreichbarkeit und den schnelleren Takt. Ja, unser Tempo nähert sich manches Mal doch der Lichtgeschwindigkeit, dann gibt es nur einen Ausweg: Beam me up, Scotty.”

Susanne Höfer – Assistenz Verwaltung, Haushalt/Liegenschaften

“Als Kind/Jugendliche fand ich die Idee, ein Bild- bzw. Videotelefon zu haben ganz spannend und wollte gerne die andere Person nicht nur sprechen, sondern auch sehen. Ich wollte meinen Vater überreden, so etwas anzuschaffen. Er meinte, dass das die andere Person ja dann auch haben müsse, damit man sich gegenseitig sieht. Somit müsste ja eigentlich jeder so etwas haben und er konnte sich nicht vorstellen, dass es diese Möglichkeit geben wird. Das sei zu teuer. Zum Glück hat er sich geirrt.”

Sandy Lang – Museumsbibliothek

„Meine kindlichen Vorstellungen über die Zukunft kreisten fast immer um das Thema Fliegen. Das Fluggerät meiner Träume war leicht zu steuern und durchsichtig für möglichst viel Aussicht über den Wolken. Später fand ich die Idee einer Art Bildtelefon faszinierend, um ferne liebe Menschen zu sehen. Vor dem Hintergrund damals gebräuchlicher Geräte, beschränkte sich meine Vorstellung aber auf eine Art Verbindung von Festnetztelefon und grisseligem Röhrenfernseher. Dass wir heute auf kleinen mobilen Geräten Videochats mit der ganzen Welt halten können, geht weit über das hinaus, was sich mein kleines analog geprägtes Ich damals vorstellen konnte.“

Tine Nowak – Referentin Ausstellungen

“Als ich ein Kind war, habe ich mir die Technologien der Zukunft so vorgestellt, wie sie mir in Film, Fernsehen und Comics gezeigt wurden. Ich stellte mir vor, wie cool es wäre zu beamen, da ich dies durch “Raumschiff Enterprise” kannte. Ich dachte, wir würden vll. in Zukunft fliegende Fahrzeuge nutzen, wie in “Star Wars”. Ich wollte wissen, wie ich programmiere und Welten erschaffe, nachdem ich “Tron” gesehen hatte und ich tippte hilflos auf das BTX-Gerät im Postamt, als ich in “Jumping Jack Flash” gesehen hatte, dass man per Computer weltweit Nachrichten senden kann. Zwischen Vision und Realität gab es einen Graben der Umsetzbarkeit, aber durch diese Vorbilder war es zumindest möglich, meine Fantasie wandern zu lassen.

Mir fiel es jedoch schwer, darüber hinaus zu denken. Das Unvorstellbare und das Neue zu denken. Diesen Gedanken hab ich als extrem frustrierend erlebt, ich hatte das Gefühl, alles was möglich wäre, sei schon gedacht worden. Was nicht stimmen konnte, denn wie wären sonst in der Vergangenheit neue Dinge entstanden. Heute weiss ich, dass selten etwas komplett neu visioniert wird, sondern sich aus dem Vorherigen heraus entwickelt.”

Anne Wietschorke, Besucherservice:

„Erst dachte ich ja, ich hätte früher als Kind gar keine Zukunftsvisionen gehabt, jedenfalls keine technischen. Aber jetzt sind mir 2 Filme eingefallen, deren Innovationspotential mich schon damals sofort überzeugt hat. Das eine war das vollautomatische Haus von Jacques Tati, Staubsauer, die von alleine loslegen, wo sich Kühlschränke automatisch öffnen, Roboterhände alle Zutaten bereitstellen und den Rest machen Herd und Backofen natürlich auch von alleine. Und das 2. war Dudu, der Käfer, der je nach Not- und Lebenslage wahlweise fahren, schwimmen oder fliegen konnte. Geräte, die uns das Leben leichter machen, fand ich schon immer höchst attraktiv genau wie die Vorstellung, im Urlaubsstau einfach die Seitenflügel auszufahren und den Propeller anzuwerfen.“

 Magdalena Fichter, Besucherservice

“Unentdeckte Welten waren etwas, das ich auch als Kind mit einer gewissen Skepsis und mit Befremden betrachtet habe. Bei einem Malwettbewerb habe ich eine Unterwasserstadt gepinselt und nichtsahnend bin ich davon ausgegangen, dass es einfach eine meeresbiologische Forschungsstation in tieferen Gewässern ist, aber niemand unfreiwillig dort wohnen muss. Die erwachsenen Rezipienten des klecksigen Werks, hatten ganz andere, düstere Vorstellungen davon, was das sein soll und sie haben mir deswegen einen kleinen Preis für das Bild gegeben. Nicht die Zukunft an sich, die sich an den pfadabhängigen Möglichkeiten orientiert, die ja bereits in der Gegenwart existieren und angelegt sind, ist dabei unverständlich, sondern das Schwarz-Weiß-Denken der Menschen in Utopien und Dystopien, das darin Verharren und sich so der eigenen Verantwortung zu entziehen. Vielleicht werden da Dinge auf die lange Bank geschoben?

Warum sollten wir überhaupt auf dem Mars siedeln in der Zukunft und dafür künstliche Biosphären entwickeln, wenn wir jetzt auf die Erde aufpassen und dafür sorgen, dass die Ressourcen reichen? Warum suchen wir Erlösung in einer Technik einer fernen Zeit, die noch nicht existiert, wenn wir die Probleme selbst noch verhindern können und diese Schwierigkeiten absehbar sind? Warum wollen wir Gedanken lesen und kontrollieren können, wenn wir uns sonst darauf verständigen, den Willen jeder einzelnen Person zu respektieren? Das ist nicht konsequent und ein kultureller Rückschritt. Viele Fragen zu Zukunftsvisionen erscheinen mir also auch heute noch nicht besonders avantgardistisch, sondern wie die Begehrlichkeiten einer Person, die die menschliche Kultur und unser Verhalten als mächtigen Faktor der Gestaltung der Gegenwart abgeschrieben hat und stattdessen Erlösung in der Technik sucht. Anstatt sich den Träumereien hinzugeben, könnte man den jungen Aktivist*innen von Fridays for Future zuhören und endlich etwas in der Gegenwart tun.”

Konrad Künkel, Besucherservice

„Meine Vision von Zukunft in Kinderzeiten war stark von der TV-Optik wie „Raumpatrouille“ oder „UFO“ geprägt. Später war die spielerische Sicht eher dem Wandel der Realität gewichen: AKW’s, Umweltverschmutzung, etc. ähnlich wie die Fridays for Future – Bewegung heute, also eher bedrohlich. Es bleibt wie es ist: Früher war alles besser – sogar die Zukunft!“

Caroline Dörr, Wissenschaftliche Volontärin und Kuratorin der Back To Future Ausstellung

„Früher dachte ich, dass in der Zukunft alle Autos mit einem Helikoptersystem versehen sind. Bei langen Staus könnte man diesen aktivieren und dem Stau sprichwörtlich davonfliegen. Auch war ich davon überzeugt, dass wir nicht nur überirdisch, sondern auch in Unterwasserstädten einmal leben werden. Den Zugang würden schwimmende Aufzüge bilden, die die Menschen in ihre jeweilige Wohnung oder auf den Unterwasser-Marktplatz bringen würden. Beim Blick aus dem Fenster würde sich eine wunderschöne Unterwasserlandschaft präsentieren.“

Judith Ritter, Eventmanagement & Vermietungen

„Ich habe früher gedacht, dass es in der Zukunft (also ungefähr heute) keine Umweltverschmutzung mehr gibt, keine Armut, nur noch freundliche Menschen und fliegende Fortbewegungsmittel für alle, auch kleinere, wie die Karussell-Flugzeuge bei Jahrmärkten!”

Peter Mollenhauer, Ausstellungstechniker

“Für die Zukunft hatte ich mir vorgestellt, dass ich zu Hause in ein Verkehrsmittel einsteige, maximal das Ziel eingebe und autonom zum Ziel/ zur Arbeit gebracht werde… oder von zu Hause auf die Arbeit beamen. :-)”

Dr. Helmut Gold, Direktor des Museums für Kommunikation Frankfurt und Kurator der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

“Am allermeisten hat mich früher als Jugendlicher die Vorstellung von Zeitreisen und Zeitmaschinen fasziniert. Dazu gab (und gibt) es natürlich literarisch und filmisch viele und inspirierende Erzählungen und Varianten. Spannend an der Vorstellung war für mich zum einen, dadurch etwas von der Zukunft kennenzulernen, zu erfahren, wie sich die Welt oder nur meine nähere Umgebung entwickeln wird. Zum anderen aber, nicht minder spannend, sah ich die Chance, in die Vergangenheit eintauchen zu können mit dem Wissen von heute. In beiden Fällen konnte ich darüber phantasieren, ob und wie man die Geschehnisse dann beeinflussen könnte, dass Vergangenheit oder Zukunft einen anderen besseren Verlauf nehmen. Eigentlich bis heute eine faszinierende Idee.”

Ausstellung “Back To Future”: 18.11.2020 – 29.08.2021 im MfK Frankfurt

 

Caro Dörr/ Tine Nowak, 22. Januar 2021